Wahre Mobilitätswende bedeutet, niemanden zurückzulassen und deshalb hat sich die IGL auf Einladung der Stadt Düsseldorf auch am diesjährigen Radaktionstag beteiligt und ihren Fuhrpark präsentiert.

„Entdecken. Testen. Losradeln.“ unter diesem Motto verwandelte sich das Rathausufer am 2. Mai in einen lebendigen Knotenpunkt für nachhaltige Fortbewegung. Dort kamen Lastenräder, modernste Technik und ein breites Beratungsangebot zusammen. Für die IGL lag ein ganz besonderer Fokus auf einem Aspekt, der in der Diskussion um „moderne Mobilität“ oft zu kurz kommt: Soziale Inklusion.

Unser Rikscha Angebot steht unter dem Leitspruch „Ein Recht auf Wind in den Haaren“. Es ist unser Beitrag dazu, den öffentlichen Raum für alle Menschen zugänglich zu machen, unabhängig von Beeinträchtigungen. Die IGL unterstützt in Düsseldorf rund 200 Menschen mit Behinderungen und erworbenen Hirnschädigungen dabei, aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Das Rikscha Projekt ist dabei weit mehr als eine „Fahrt von A nach B“. Es ist eine Einladung zur Begegnung, zum Austausch und zur Teilhabe. Auf dem Radaktionstag konnten wir interessierten Bürgerinnen und Bürgern zeigen, wie ehrenamtliches Engagement Barrieren abbaut und Inklusion erfahrbar wird. Es hat sich gezeigt, dass die Düsseldorferinnen und Düsseldorfer offen für innovative Lösungen sind, sei es bei neuen Cargo Bikes oder eben bei inklusiven Angeboten wie unseren Rikschas.

Ein großer Dank geht an alle, die am Samstag bei uns am Stand vorbeigeschaut haben, unsere Rikschas ausprobiert und sich über unser ehrenamtliches Engagement informiert haben. Gruß und Dank auch an die Kolleg:innen der IGL, die unsere Organisation und das Projekt dort präsentiert haben. Und zu guter Letzt ein großes Danke auch an die Stadt Düsseldorf und Bürgermeister Josef Hinkel für die Plattform, die es uns ermöglicht hat, dieses IGL Projekt in den Kontext der städtischen Mobilitätswende zu rücken.

Haben Sie Lust bekommen, selbst Teil unserer Rikschafamilie zu werden? Möchten Sie als ehrenamtlicher Pilot oder Pilotin für „Wind in den Haaren“ sorgen? Oder möchten Sie das Projekt mit einer Spende finanziell unterstützen?
Dann melden Sie sich gerne bei unserem Kollegen Thomas Schwaneberg über thomas.schwaneberg@igl-duesseldorf.de