Mit vereinten Kräften, viel Erde unter den Fingernägeln und einer guten Portion Teamgeist ist Nachbarschaftsgarten am Bauwagen weiter gewachsen: Im Rahmen eines Social Days engagierten sich Mitarbeitende der Firma Kraft Heinz gemeinsam mit Klient:innen und Mitarbeitenden vor Ort für den Aufbau neuer Hochbeete.

Insgesamt wurden rund 30 Hochbeete errichtet, Wege angelegt und Unmengen an Erde bewegt – eine echte Gemeinschaftsleistung. Entstanden ist dabei ein barrierearmer Gartenbereich, der allen Menschen in der Nachbarschaft und darüber hinaus offensteht und aktiv genutzt werden kann.

Sieben Mitarbeitende von Kraft Heinz packten tatkräftig mit an: Es wurde geschleppt, gebaut, befüllt und vorbereitet. Neben dem Aufbau der Beete wurden auch Wege angelegt, um den Zugang möglichst niedrigschwellig zu gestalten. Die ersten Pflanzen fanden ihren Platz – darunter unter anderem Blumenkohl, Mais, Melonen, Kräuter sowie Shiso, auch bekannt als „Sushi-Kraut“.

Besonders wertvoll: Auch Klient:innen aus unterschiedlichen Bereichen sowie Nutzer:innen des Nachbarschaftsgartens sind aktiv beteiligt. So wurde nicht nur ein Garten geschaffen und weiter ausgebaut, sondern ein gemeinsamer Erfahrungsraum, in dem Mitgestaltung, Selbstwirksamkeit und Begegnung im Mittelpunkt stehen.

Ein besonderer Aspekt der Aktion liegt in den verwendeten Materialien: die Hochbeete bestehen aus ehemaligen Großbehältern, die von der Firma Lücht & Palm zur Verfügung gestellt – und zum Teil gespendet – wurden. Die robusten Behälter, ursprünglich für industrielle Zwecke konzipiert, finden hier eine völlig neue Bestimmung.

Damit wird ein Gedanke greifbar, der bei Lücht & Palm fest zur Unternehmensphilosophie gehört: Materialien nicht vorschnell auszumustern, sondern ihnen ein „zweites Leben“ zu ermöglichen. Durch Wiederverwendung und Aufbereitung hochwertiger Produkte werden Ressourcen geschont und deren Lebenszyklen deutlich verlängert. Gleichzeitig entstehen praktische und kostengünstige Lösungen – wie hier in Form langlebiger Hochbeete.

Dass dieser Ansatz weit über einzelne Projekte hinausgeht, zeigt sich auch in anderen Vorhaben des Unternehmens: So werden beispielsweise Industrieanlagen zurückgebaut und Materialien systematisch in den Nutzungskreislauf zurückgeführt, anstatt sie zu entsorgen. Dieses Prinzip des Upcyclings verbindet ökologische Verantwortung mit konkretem Nutzen – und macht Nachhaltigkeit im Alltag sichtbar.

Die Hochbeet-Aktion ist weit mehr als ein einmaliges Event. Sie baut auf einem bestehenden Ort auf – und entwickelt ihn weiter: um neue Möglichkeiten zum Gärtnern, Lernen und Austauschen. Rund um den Bauwagen ist so ein zusätzlicher Raum entstanden, der Gemeinschaft sichtbar macht und aktiv erlebbar werden lässt.

(Fotos: Benjamin Freese)